Das erste Turnierwochenende der neuen Saison der HYLO PDC Europe Next Gen in der „Halle 39“ in Hildesheim bot nicht nur Rekordteilnehmerzahlen, sondern auch sportliche Dramatik pur. Mit dem neuen Ligamodus und einem Mix aus erfahrenen Ex-Tourcard-Holdern sowie aufstrebenden Talenten setzte die Serie direkt ein dickes Ausrufezeichen.
Event 1 (Samstag, 31.01.2026): Daniel Klose unterstreicht seine Favoritenrolle
Trotz ursprünglicher Planung eines Ligamodus sorgten technische Hürden am ersten Tag für ein klassisches Single-KO-Format. Davon unbeeindruckt zeigte sich der Vorjahres-Dominator Daniel Klose.
Der Weg ins Finale
Daniel Klose (4:1) Daniel Hubert
Daniel Klose (4:2) Laurin Welk
Daniel Klose (4:1) Ben Springenberg
Daniel Klose (4:2) Jan Schmidt
Daniel Klose (4:2) Daniel Neubauer
Daniel Klose (4:3) Cedric Gerlach
Daniel Klose (5:1) Tim Ritter
Daniel Klose (5:4) Marcel Walpen
Das Finale
Gegen den Niederländer Jaimy van de Weerd ließ „Dan the Man“ nichts anbrennen. Mit einem Average von 90,35 und einem deutlichen 6:1-Sieg sicherte er sich den ersten Titel der Saison und ein Preisgeld von 1.500 €.
Weitere Highlights
Der erst 18-jährige Florian Preis deutete mit seinem Viertelfinaleinzug (1:5 Jason Riedtke) bereits an, was am Sonntag folgen sollte.
Event 2 (Sonntag, 01.02.2026): Premierensieg für Toptalent Florian Preis
Am zweiten Tag kam der innovative „Champions-League-Modus“ (Ligaphase gefolgt von KO-Runde) voll zum Tragen. Hier schlug die Stunde der „Next Generation“ – allen voran von Florian Preis (18).
Gruppenphase
Florian Preis (4:0) Thomas Peitz
Florian Preis (3:1) Jan Hagen
Florian Preis (4:0) Leonard Maximilian Wrona
Der Weg ins Finale
Florian Preis (4:0) Louis Schacht
Florian Preis (4:0) Nico Hackenesch
Florian Preis (4:0) Marvin Gemein
Florian Preis (4:3) Moritz Bohrmann
Florian Preis (5:3) Nico Kurz
Florian Preis (5:1) Kilian Hohnstedt
Das Finale
In einem packenden Endspiel traf Preis auf Finn Behrens (19). Preis behielt die Nerven und siegte mit 6:2, was seinen ersten Titel auf der Next Gen Tour bedeutete.
Weitere Highlights
Neben Preis und Behrens überzeugten vor allem Kevin Jußen (29) und Kilian Hohnstedt (19), die beide das Halbfinale erreichten und wertvolle Punkte für die Rangliste der Next Gen sammelten.
Für das Highlight-Spiel des Wochenendes sorgten allerdings Paul Krohne und Mika Donnevert in der Runde der letzten 128. Hier spielte Donnevert mit 111,84 Punkten den höchsten Average der Next Gen Historie. Krohnes Average von 102,21 hätte vermutlich gegen jeden anderen Gegner zum Sieg gereicht, doch am Ende behielt Donnevert mit 4:3 die Oberhand.